Vixi Rafi wurde am 14. Juni 1997 in einer kleinen Stadt in Bayern geboren. Schon als Teenager zeigte sie ein starkes Interesse an Performance und Selbstdarstellung, was sie zunächst in lokalen Theatergruppen auslebte. Nach ihrem Schulabschluss zog sie nach München, um dort ein Studium der Medienwissenschaften zu beginnen, brach dieses jedoch nach zwei Semestern ab, weil sie das Gefühl hatte, dass der akademische Weg nicht ihren kreativen Ambitionen entsprach. Stattdessen arbeitete sie eine Zeitlang als Model für Erotikmagazine und entdeckte dabei ihre Affinität zur Kamera. Ein befreundeter Produzent machte sie schließlich auf die Möglichkeit aufmerksam, in der Erwachsenenunterhaltungsbranche zu arbeiten. Nach reiflicher Überlegung und mehreren Gesprächen mit Veteranen der Industrie entschloss sie sich 2018, ihren ersten Dreh zu absolvieren – ein Schritt, den sie selbst als „sprunghaft, aber tief durchdacht“ beschreibt.
Ihr Debüt bei einem kleineren deutschen Studio verlief vielversprechend, doch der eigentliche Wendepunkt kam im Jahr 2019. Ein internationales Produktionsteam wurde auf sie aufmerksam und bot ihr eine Rolle in einer hochwertigen Serie an, die auf einem großen europäischen Portal veröffentlicht wurde. Innerhalb weniger Monate stieg die Anzahl ihrer Follower auf sozialen Netzwerken rapide an, und sie erhielt Einladungen zu Branchenevents in Amsterdam und Barcelona. Vixi Rafi selbst betont in Interviews, dass sie in dieser Zeit viel über Selbstvermarktung und Vertragsverhandlungen gelernt habe – Fähigkeiten, die ihr später halfen, ihre Karriere gezielt zu steuern. Sie arbeitete mit namhaften Regisseuren zusammen und entwickelte ein Gespür dafür, welche Szenen am besten zu ihrem natürlichen Stil passen.
Ab 2020 weitete Vixi Rafi ihre Tätigkeit auf den US-amerikanischen Markt aus, wo sie mit Studios wie Vixen und Blacked kooperierte. Diese Projekte erforderten nicht nur sprachliche Anpassung – sie verbesserte ihr Englisch gezielt – sondern auch eine andere Arbeitsethik und körperliche Vorbereitung. Sie absolvierte regelmäßig Fitnesstraining und achtete auf eine ausgewogene Ernährung, um den physischen Anforderungen gerecht zu werden. Parallel dazu begann sie, eigene kreative Ideen in die Drehbücher einzubringen, was von Produzenten geschätzt wurde. In dieser Phase erlebte sie auch Rückschläge: Ein geplanter Dreh in Osteuropa musste wegen gesundheitlicher Probleme abgesagt werden, und sie durchlief eine Phase der Selbstreflexion, die sie dazu bewegte, ihre Work-Life-Balance neu zu definieren. Rückblickend bezeichnet sie diese Zeit als „notwendigen Reifeprozess“.
Ein besonders einschneidendes Erlebnis war ihre erste Hauptrolle in einem längeren Filmprojekt, das 2021 auf einem bekannten Festival der Erwachsenenfilmbranche nominiert wurde. Vixi Rafi reiste dafür nach Los Angeles und lernte dort viele Kolleginnen und Kollegen kennen, die sie bis heute inspirierten. Sie gewann in jenem Jahr den Preis als „Best Newcomer“ auf einer europäischen Gala – eine Auszeichnung, die sie als Bestätigung ihres Weges ansieht. Seither ist sie regelmäßig in Produktionen mit hohem Produktionswert zu sehen und arbeitet mit wechselnden Teams aus verschiedenen Ländern zusammen. Ihre Fähigkeit, sich auf unterschiedliche kulturelle Arbeitsweisen einzustellen, hebt sie laut Branchenkennern von vielen Darstellerinnen ab.
Abseits der Dreharbeiten hat Vixi Rafi in den letzten Jahren begonnen, hinter der Kamera zu arbeiten. Sie absolvierte einen Workshop für Drehbuchautoren und verfasste erste Konzepte für eigene Kurzfilme, die jedoch noch nicht realisiert wurden. Zudem engagiert sie sich in Online-Communities, die sich für sichere Arbeitsbedingungen in der Erotikbranche einsetzen. In Gesprächen mit Fans betont sie oft, dass sie ihren Körper und ihre Sexualität bewusst und eigenverantwortlich einsetzt. Für die kommenden Jahre plant sie, ihre Präsenz auf alternativen Plattformen auszubauen und möglicherweise ein eigenes Produktionsteam aufzubauen. Dabei legt sie Wert darauf, weiterhin authentisch zu bleiben und nicht in das Schema reiner Massenproduktion zu verfallen.